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Isabelle von Neumann-Cosel und Teilnehmerin Silvia Christl

Großhausen (rei) 12 Teilnehmer, darunter auch Organisatorin Silvia Christl, durften an einem Wochenende unter den wachsamen Augen von Isabelle von Neumann-Cosel ihren Sitz schulen und somit  ihre Einwirkung auf die Pferde verfeinern. „Ich möchte, dass Trainerkurse ihre Kreise ziehen, ich meine Gedanken so streuen kann und daran weitergearbeitet wird“, so die Trainerin in der vorangegangenen Theorie-Einheit im Stüberl auf Gut Sedlhof in Großhausen.  Isabelle von Neumann-Cosel, FN-Ausbilderin, Turnierrichterin und Reitsport-Fachautorin genoss die gemütliche und konstruktive Stimmung am Sedlhof. Schnell fiel die Scheu etwas falsch zu machen oder zu sagen in der Vorstellungsrunde, als sie erklärte: „Meine Klientel waren Anfänger, Freizeitreiter und Sportbegeisterte anfangs, heute unterrichte ich auch einen bunten Mix, sowie erfahrene Reiter und Trainer, die auch verstehen, dass sich die Sitzschulung als Fokus durch die ganze Reiterei zieht.“ Schließlich herrsche noch immer mehr die Tendenz in den Ställen vor, dass nur das Pferd lernen müsse, da der Reiter, der eine L-Dressur geritten sei, sich kaum mehr weiterentwickeln kann, so die Koriphäe. In unzähligen Reitstunden habe sich Neumann-Cosel „in Details reingedacht, vom kleinen Finger bis zur ganzen Bewegungskette“ und so auch bei den Teilnehmern des Kurses, die mit einer Gruppenstunde auf ihrem eigenen oder einem Schulpferd starteten. Hier wurde beispielsweise an der richtigen Technik des Treibens schon mal gefeilt oder die richtige Haltung der Reiterhand geübt. „Mir geht es um das Grundsätzliche – wie die Absprache zwischen Pferd und Reiter funktioniert und dass der Sitz das Entscheidende ist“, erläuterte die Trainerin mit besonderem Blick auf zusammenhängende Bewegungsketten. Selbst wenn man die eigene Schwäche kennt geht es darum eine Lösung für das bekannte Problem zu finden. In den Einzelstunden ging sie dann auf das jeweilige Pferd-Reiter-Paar ein und fand ein Programm, wie der Reiter einen anderen Zugang oder Umgang mit dem spezifischen Problem bekommt um Lösungsansätze zu finden, an denen auch nachhaltig weitergearbeitet werden kann.

Sehr zufrieden zeigten sich die Teilnehmer am Ende des Kurses. Selbst geübte und erfahrene Reiter, wunderten sich über Muskelkater an „eigentlich trainierten Stellen“. Einig waren sich am Ende alle: Die positive Einflussnahme während den Stunden zeigte schon an den Kurstagen teils massive Veränderungen sowie stete Verbesserung und wird im reiterlichen Alltag fleißig geübt und ausgebaut.

 

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