Presse

 

Mai 2017

 

(Augsburger Allgemeine, 26.05.2017)

Für Reiter geht es diesmal hoch hinaus

Am Wochenende stehen bei den Kühbacher Turniertagen die Springprüfungen an. 

Bei den Kühbacher Turniertagen geht es für die Reiter und ihre Pferde hoch hinaus. Am Samstag und Sonntag stehen viele Prüfungen an.

 

Es ist das Highlight der Kühbacher Turniertage auf Gut Sedlhof – es geht um die Springprüfung der Klasse M* mit Siegerrunde (siehe Infokasten). Mit dabei wird auch Helmut Well von der gastgebenden Reit- und Turniergemeinschaft (RuTG) Holzburg sein. Der erfahrene Reiter gehört zu den Favoriten.

Bis zu 40 Sportler kämpfen allein in der Königsdisziplin um den Sieg auf der Anlage in Großhausen. Insgesamt sind für die beiden Wettkampftage Samstag und Sonntag mehr als 500 Starts gemeldet. Rund 200 Pferde sind dann vor Ort. Auch viele Lokalmatadoren wie Helmut Well gehen an den Start. Der Großteil der Reiter kommt aus Oberbayern und Schwaben. Eine von ihnen ist Barbara Huber. Die Vorsitzende der RuTG reitet ebenfalls mit. Auch sonst hat Huber viel zu tun: „20 Helfer sind das ganze Wochenende beschäftigt. Da helfen auch die Eltern der Mitglieder mit.“ Angefangen hat die Arbeit vor etwa drei Monaten mit der Ausschreibung, am meisten gibt es aber unmittelbar vor den Turniertagen und bei den Wettbewerben selbst zu tun: „Zelte aufstellen, die Anlage präparieren und vieles mehr – da steckt viel Arbeit drin“, so Huber.

Umso bitterer war, dass am vergangenen Wochenende, an dem das Dressurturnier auf Gut Sedlhof stattfand, nur 40 Prozent der gemeldeten Teilnehmer an den Start gingen. Aufgrund einer bakteriellen Infektion in einem Dasinger Stall blieben viele Starter dem Wettbewerb fern (wir berichteten). „Das ist natürlich enttäuschend. Alle geben sich so viel Mühe und dann kommt keiner“, berichtet Huber. Zumal der Verein auch vom Erfolg der Kühbacher Turniertage abhängig sei.

Dennoch blickt Huber optimistisch auf das Springturnier. „Das Wetter meint es wohl gut mit uns.“ Sie hofft, dass die zwölf Prüfungen gut besetzt sind. Bei manchen werden bis zu 80 Reiter starten. Los geht es jeweils um 8 Uhr. Die Springprüfung der Klasse M* mit Siegerrunde beginnt am Sonntag um 16 Uhr. (sry-)

http://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/sport/Fuer-Reiter-geht-es-diesmal-hoch-hinaus-id41570731.html

 

Reiter sitzen trotz Hitze fest im Sattel

Bei den Springprüfungen auf Gut Sedlhof gehen 130 Reiter an den Start. Helmut Well von der gastgebenden Reit- und Turniergemeinschaft Holzburg holt sich in der Königsdisziplin der Kühbacher Turniertage den Sieg

Von Anna Schmid (Augsburger Allgemeine, 30.05.2017)

Es reicht für den dritten Platz: Alisa Kohler und Gina 1724 waren bei den Kühbacher Turniertagen auf Gut Sedlhof erfolgreich.

Der Höhepunkt des Springreitturniers in Großhausen fiel auf die heißesten Stunden des Sonntags. Das M-Springen mit Siegerrunde wurde auf Gut Sedlhof zwar vorgezogen, dennoch brannte die Sonne auf Besucher, Reiter und ihre Pferde herab. Die Zuschauer blieben dennoch stimmungsvoll beim zweiten Teil der Kühbacher Turniertage. Die Woche zuvor gab es schon ein Dressurturnier (wir berichteten)

130 Reiter und 350 Starts erwarteten die vielen Besucher am zweiten Turnierwochenende auf dem Sedlhof. Werner Ehinger und seine Stute Pastella traten zum Stechen auf den Turnierplatz. Ein kurzer Gruß, Ehinger nickte den Richtern zu. Dann stellte sich das Duo den Hindernissen. Einfacher Steilsprung, Dreifachkombination. An einer Stelle waren sie zu langsam, die Hufe streiften die Stangen, es fielen gleich mehrere. Vier Strafpunkte. Am Ende reichte es dennoch für den vierten Platz.

 Unbestrittener Sieger wurde Helmut Well von der gastgebenden Reit- und Turniergemeinschaft (RuTG) Holzburg. Seine Apfelschimmelstute Chirpy Wellness tänzelte auf der Stelle, schlug mit dem Schweif und blähte die Nüstern. Was wie Nervosität erschien, stellte sich als Eifer heraus. Sobald der Glockenton als Startsignal ertönte, wandelt sich die Unruhe in fokussierte Konzentration. Mit weitgreifenden Sprüngen jagte das Paar über den Sand, schnitt die Kurven, setzte über ein Hindernis nach dem anderen. Einmal war es knapp, aber die Stange wippte nur ein wenig, ohne zu fallen. Auch die letzte Hürde nahmen sie fehlerfrei, in einer Zeit von 34,6 Sekunden. Das Publikum jubelte dem erfahrenen Springreiter zu. Helmut Well stieß eine Faust in die Luft. Ein klarer Sieg. Er nahm seinen Reithelm ab.

Der 63-Jährige mit den strahlend blauen Augen und den weißen Locken hatte es der jüngeren Konkurrenz soeben gezeigt. Über dreißig Jahre Reiterfahrung, mit einer Pause dazwischen, und die Aufzucht von Springpferden haben das Gespür des Reiters geprägt. Auch die Harmonie mit seiner Stute Chirpy Wellness käme nicht von ungefähr. „Ich hab’ sie als Fohlen an der Nordsee gekauft“, erzählt Helmut Well mit einem Lächeln im Gesicht. „Sie kennt mich, meine Stimme. Wenn ich in den Stall komme, wiehert sie schon.“ Was für ihn die Faszination am Springreiten ausmacht? „Das Lebewesen Pferd“, sagt er: „Wie man mit ihm zusammenarbeitet, bis es über so hohe Hindernisse springt und ganz auf meiner Seite ist. Das macht irre Spaß.“ Erfolgreich war das Turnier auch für die Mitglieder des RuTG Holzburg. Vor allem die Vorsitzende Barbara Huber freute sich: „Das Wetter hat perfekt mitgespielt, und es hat alles geklappt. Es waren auch mehr Zuschauer als am vergangenen Wochenende da.“ Nach zwei ereignisreichen Wochenenden können die vielen Helfer nun durchschnaufen. „Im Herbst schauen wir, welche Turniere wir im nächsten Jahr veranstalten“, sagt Barbara Huber. Für die Kühbacher Reiter geht die Saison aber erst los. Viele Turniere warten auf die Dressur- und Springreiter. Schon am kommenden Wochenende gibt es ein Turnier beim RFV Thierhaupten-Ötz

http://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/sport/Reiter-sitzen-trotz-Hitze-fest-im-Sattel-id41599891.html

 

 

Erst die Dressur, dann das Springen

Zufriedenheit nach dem ersten Teil der Kühbacher Turniertage auf Gut Sedlhof Augsburger Allgemeine, 24.05.2017

Zufrieden war man bei der Reit- und Turniergemeinschaft (RuTG) Holzburg nach dem Auftakt der Kühbacher Turniertage auf Gut Sedlhof. Beim Dressurturnier spielte auch das Wetter mit. Hunderte von Reitern hatten sich für mehr als 100 Starts angekündigt.

Auch viele Kinder und Jugendliche gingen an den Start und zeigten ihr Können. Mit dabei auch viele Lokalmatadoren. Allen voran Stefanie Mühlberger. Die Kissingerin, die für den RV Augsburg-West startet, belegte bei der schwierigsten Dressurprüfung der Klasse L am Ende Platz sechs mit einer Wertungsnote von 6,2. Mit ihrem Pferd Larenzio will sie auch am kommenden Wochenende beim Springturnier in Kühbach dabei sein. Am Samstag und Sonntag finden dann jeweils ab 8 Uhr die Prüfungen statt. Der Königswettbewerb, ein Springen der Klasse M* mit Siegerrunde findet dann am Sonntag ab 16 Uhr statt. Allerdings konnten viele Pferde laut der Vorsitzenden Barabara Huber aufgrund einer bakteriellen Infektion in einem Dasinger Stall nicht an den Start gehen. Ansonsten war der Auftakt der Kühbacher Turnier wieder ein Erfolg für das Team von der RuTG Holzburg. Besonders freute sich Sebastian Härle, der seit April Zweiter Vorsitzender des Vereins ist. Der 41-Jährige war bei der Planung und Vorbereitung der Wettbewerbe maßgeblich beteiligt. (sry-)

 http://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/sport/Erst-die-Dressur-dann-das-Springen-id41542496.html

 

L-Dressur auf Gut Sedlhof: Larenzio gibt sein Bestes

Aichacher Zeitung, 23.05.2017

Großhausen – Sebastian Härle war sehr zufrieden mit dem ersten Wochenende der Kühbacher Turniertage auf Gut Sedlhof, das ganz im Zeichen der Dressur stand. “Wir haben Glück mit dem Wetter”, sagte der 2. Vorsitzende der RuTG Holzburg am frühen Sonntagnachmittag. Das war für die Reit- und Turniergemeinschaft nicht immer so. “Wir konnten ja schon mal mit dem Boot übers Gelände fahren”, erinnert sich 1. Vorsitzende Barbara Huber an eine total verregnete Veranstaltung vor mehreren Jahren.

mühl1Härle ist seit 15 Jahren im Verein, seit April ist er Vize. Ein Jahr stand der Lützelburger, 41, schon mal interimsmäßig an der Spitze der RuTG. Bei der Vorbereitung der Dressur- und Springwettbewerbe (am kommenden Wochenende) hat er mittlerweile Routine. “Das meiste ist standardisiert”, erklärt Härle, außerdem sei der Verein in Sachen Helfer “gut aufgestellt”. Der profitiere vom Schulbetrieb auf Gut Sedlhof mit acht Schulpferden; auf die Unterstützung der Eltern der jungen Reiter könne die RuTG immer zählen.
Aufwändig sei es hingegen, Sponsoren zu akquirieren, stellt Härle klar. Dabei seien die unerlässlich, um solche Turniertage auszurichten. Letztlich gehe es nur darum, eine “schwarze Null zu schreiben”. Die RuTG ist nicht von einem großen Mäzen abhängig, sie stützt sich auf mehrere kleinere Sponsoren. Auch Privatleute öffneten für die Holzburger ihr Portemonnaie. “So sind zumindest die Geldpreise, die wir ausloben, gedeckt”, betont Härle. Für die Dressurprüfung der Klasse L mit Trense, die wertvollste Prüfung am Sonntag, schüttete der Verein zum Beispiel insgesamt 200 Euro aus.
Letztlich zeigten am Wochenende deutlich weniger Pferde ihr Können, als gemeldet waren. Grund dafür war das Ausbrechen der Pferdekrankheit Druse – eine bakterielle Infektion – in einem Stall in Dasing. Das Gebäude wurde unter Quarantäne gestellt. “Dadurch müssen wir auf einige Lokalmatadore verzichten”, bedauerte Klubchefin Barbara Huber.
In der ersten der zwei Abteilungen der L-Dressur repräsentierte Nadine Settele auf Roner die heimischen Farben. Die Amazone startet für den PSV Sankt Georg Ingolstadt-Hagau, ist aber auch Mitglied bei der RuTG. Nadine Settele wurde mit der Wertungsnote 5,9 Neunte in einem rein femininen 18er-Feld.
Mit Lokalkolorit behaftet waren auch Stefanie Mühlberger und Larenzio. Die 27-Jährige vom RV Augsburg-West lebt in Kissing, ihr 17-jähriger Wallach steht in einem Taitinger Stall. Stefanie ist die Schwester des Fußballers Oliver Mühlberger, der tags zuvor mit dem VfL Ecknach Kreisliga-Meister geworden war. Zu Platz eins reichte es für Stefanie Mühlberger nicht, obwohl sie durchaus ambitioniert in das Sandgeviert geritten kam. Mit der Note 6,2 wurde sie Sechste, bekam noch ein Schleifchen. “Er ist gut gegangen, hat sein Bestes gegeben”, lobte Mühlberger Larenzio. Der Rappe ist eigentlich ein Springpferd, weshalb seine Reiterin aus dem Landkreissüden mit ihm auch am kommenden Wochenende in Großhausen ein L-Springen (mit Hindernissen bis 1,15 Meter) in Angriff nehmen wird. Seit sie zehn ist, sitzt Stefanie Mühlberger im Sattel, Larenzio reitet sie seit vier Jahren mit großer Freude und Hingabe. “Er ist ein ganz Lieber und sehr arbeitswillig”, beschreibt Stefanie Mühlberger ihren Wallach.
Platzierungen L-Dressur (1. Abteilung): Kathrin Götzfried (Ulrichshof Königsbrunn) auf Susi Sonnenschein (Note 7,1), 2. Gabi Sturm (Pferdefreunde Dachau), auf Polarkreis (7,0), 3. Tanja Bals (RFV Manching) auf Santine d’Amour (6,9), 4. Michaela Bauer auf Touch of Black (6,8), 5. Kathrin Kucsera (beide Pferdefreunde Dachau) auf Damila (6,8), 6. Stefanie Mühlberger (RV Augsburg-West) auf Larenzio (6,2), 9. Nadine Settele (PSV Sankt Georg Ingolstadt-Hagau) auf Roner (5,9).
Wertvollster Wettbewerb des zweiten Teils der Kühbacher Turniertage ist am Sonntag, 28. Mai, ein M-Springen mit Siegerrunde.

http://www.aichacher-zeitung.de/vorort/lokalsport/reitsport/art12687,136035

 

Juni 2016

 

Lokalmatadorin gewinnt auf Gut Sedlhof

Dressurreiterin Carolin Schwarz setzt sich vor einer Mainbacherin durch

Das erste Wochenende der Kühbacher Turniertage stand ganz im Zeichen der Dressurreiter und der Ponys. Die Sportler auf Gut Sedlhof bei Großhausen (Markt Kühbach) mussten mit wechselhaften Bedingungen zurechtkommen. Mal schien die Sonne, mal regnete es stark. Klagen wollte Veranstalterin Barbara Huber aber nicht. „Das Wetter war für die Pferde prima. Ihnen ist dieses Wetter lieber als Hitze und 30 Grad.“ Trotz zwischenzeitlichen Starkregens präsentierte sich der Reitplatz in einem guten Zustand. Sportlich machte vor allem die Nachwuchsreiterin aus dem Wittelsbacher Land auf sich aufmerksam. Die Dressur der Klasse L* mit Kandare, die als anspruchsvollster Wettkampf des vergangenen Wochenendes galt, gewann Carolin Schwarz (RuTG Holzburg). Die Kühbacherin erreichte auf Lauries Amigo die Note 6,7 und landete damit knapp vor der Mainbacherin Sophie Erdt (RFV Thierhaupten), die es mit ihrem Pony Henrico auf Platz zwei schaffte. „Vor allem von Carolin bin ich begeistert. Was sie am Sonntag gezeigt hat, war sehenswert“, analysiert Huber die Leistung der Lokalmatadorin, die für den RuTG Holzburg startet.

Auch mit den Zuschauerzahlen ist Huber einigermaßen zufrieden. Samstag und Sonntag schauten laut Huber etwa 300 pferdebegeisterte Fans im Ortsteil von Kühbach vorbei. Für die kommende Woche erhofft sich die Veranstalterin allerdings mehr: „Ich rechne damit, dass wir dann die doppelte Zuschauerzahl haben werden.“ Ab Freitag reisen Profis und Berufsreiter mit ihren Pferden nach Großhausen. Dann dreht sich alles um Springprüfungen in den Klassen A*, L und M*. Letztere gilt als Höhepunkt der Kühbacher Turniertage. Sie ist für Sonntag 16 Uhr anberaumt. (AN)

 

http://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/sport/Lokalmatadorin-gewinnt-auf-Gut-Sedlhof-id38019147.html

 

Profireiter kommen nach Großhausen

Kühbacher Turniertage starten am Wochenende

Artikel aus der Augsburger Allgemeinen vom 31.05.2016

In diesem Jahr finden die Kühbacher Turniertage an den Wochenenden vom 4. bis 6. Juni und vom 10. bis 12. Juni statt. Diesmal haben sich Hunderte Reiter gemeldet, um bei mehr als 1000 Starts das Können von sich und ihren Pferden auf der Reitanlage der RuTG Holzburg, Gut Sedlhof, unter Beweis zu stellen.

Das Team von Gut Sedlhof ist seit Wochen damit beschäftigt, beste Bedingungen für Reiter und Pferde zu schaffen. Am ersten Wochenende wird sich alles um das Dressurreiten bis zur Klasse L* drehen. Aber auch der Reiter-Nachwuchs des Vereins wird am Sonntagvormittag auf seine Kosten kommen. Teilweise sind es die ersten Turnierstarts der Kinder.

Profisportler kommen zum zweiten Wochenende

Das zweite Wochenende steht ganz im Zeichen des Springreitens. Zahlreiche Springprüfungen ab Freitagmittag bis Sonntagabend versprechen ein abwechslungsreiches Programm – auch für Nicht-Reiter. Es haben sich wieder einige Profisportler angekündigt, die sich spätestens am Sonntagnachmittag beim größten Springen des Turniers, einer Springprüfung Klasse M*, messen werden.

An beiden Wochenenden sind zudem Schwabens Ponyreiter auf Gut Sedlhof zu Gast und tragen Qualifikationen zur schwäbischen Meisterschaft und der sogenannten „Varta Tour 2016“ unter sich aus.

Das Team von Gut Sedlhof wartet im Gastrozelt direkt am Springplatz mit einem umfangreichen gastronomischen Programm auf. Den Veranstaltungsplan gibt es im Internet unter www.rutg-ev.de. (ir)

 

http://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/sport/Profireiter-kommen-nach-Grosshausen-id37952632.html

 

 

Juni 2015

 

Kühbacher Turniertage – Springturnier bis Kl. M* – 12.6. – 14.6.2015

Artikel aus den Aichacher Nachrichten / Augsburger Allgemeine

 

Wetter extrem für Pferd und Reiter

Das Spring- und Dressurturnier auf Gut Sedlhof bei Großhausen mit Teilnehmern aus ganz Bayern verläuft problemlos – trotz Hitze und Regen. Warum die Veranstalter aber sogar über Gewitter mit Wassermassen froh sind Von Nina Probst

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Heiße Temperaturen für Pferd und Reiter – beim Turnier auf
Gut Sedlhof bei Großhausen (Markt Kühbach) gingen am
Wochenende Teilnehmer aus ganz Bayern an den Start.

Nachts Regen in Strömen, tagsüber nahezu tropische Hitze. Die Reitplätze wurden von Gewittern unter Wasser gesetzt und die Turnierteilnehmer schwitzten bei ihren Prüfungen in Dressur und Springen. Das Turnier auf Gut Sedlhof bei Großhausen (Markt Kühbach) musste mit durchaus extremen Wetterbedingungen zurechtkommen. Die Veranstalter waren aber sehr zufrieden.

Das sechstägige Turnier fand an den beiden vergangenen Wochenenden statt (wir berichteten). An den ersten drei Tagen standen die Ponys und deren Reiter im Blickpunkt. Unterstützt wurde der erste Turnierteil vom Pony-Team Schwaben. Robert Schedel, stellvertretender Leiter der Organisation, war im Großen und Ganzen zufrieden: „Es hätten aber ein paar mehr Teilnehmer sein können.“ Daran soll in Zukunft gearbeitet werden. Am ersten Turnierwochenende mussten Zuschauer und Teilnehmer einen Schreckmoment verdauen. Eine junge Frau stürzte, als ihr Pony einen Sprung verweigerte. Sie wurde ins Aichacher Krankenhaus gebracht. Barbara Huber, Veranstalterin des Turniers, war erleichtert: „Zum Glück ist weiter nichts passiert, alles ist noch mal gut gegangen.“ Bis auf diesen Vorfall verliefen die Turniertage reibungslos.

Am vergangenen Wochenende drehte sich das Turnier um Hindernisse – Springprüfungen in den Klassen A*, L und M*. Auch Profis und Berufsreiter reisten mit ihren Pferden an. Barbara Huber sagte: „Sie legen Wert auf einen guten Boden. Außerdem ist bei kleinen Turnieren die Konkurrenz nicht so groß.“ Dass der Boden so gut war, dafür sorgten unter anderem mehrere Gewitter. Gut Sedlhof hat in einen neuen Belag investiert. Huber erklärte: „Mit viel Wasser setzt sich dieser besser.“ Einziges Manko, das der viele Regen mit sich brachte: Die Parkplätze konnten teilweise nicht mehr genutzt werden und die Mücken besetzten die meisten Reihen der Zuschauerränge.

Beim Springen gingen Teilnehmer aus ganz Bayern an den Start. Barbara Huber ist zufrieden: „Trotz der Hitze sind sehr viele zum Turnier gekommen.“ Samstag und Sonntag waren auch viele Zuschauer auf dem Gut, um Pferde und Reiter über die bunten Hindernisse gleiten zu sehen. Dabei wurde es einige Male spannend, wenn Pferde den Absprung verweigerten und Reiter unfreiwillig absteigen mussten. Ein Sturz führte jeweils zur Disqualifikation. Genauso, als ein Reiter die vorgeschriebene Hindernisreihenfolge nicht einhielt und sich auf dem Platz regelrecht „verritt“. Auch das Pferd von Barbara Huber ging an den Start – allerdings nicht mit seiner Besitzerin. Bei der Springprüfung der Klasse L wurde „Pippa“ Panthers Philippa von einer Bereiterin über die Hindernisse geleitet. Christiane Brandl aus Pösching (Ingolstadt) macht das beruflich. Die Teilnahme war für sie nicht ganz zufriedenstellend: „Pippa lässt sich leicht ablenken, vor allem auf dem eigenen Platz gibt es immer viel zu schauen.“ An der Konzentration des jungen Pferdes will sie in Zukunft arbeiten. Brandl sagte: „Gut Ding will eben Weile haben.“

Auch Parcourschef Manfred Herzog vom Augsburger Pferdesportverein war mit dem Turnierablauf zufrieden. Herzog sagte: „Das Turnier wird sowohl von Profis als auch von Amateuren sehr gut angenommen.“ Er war für die Planung des Hindernisparcours zuständig. Dabei nahm er Rücksicht auf die Teilnehmer. Herzog erklärte: „Der Parcours war ohne Schwierigkeiten aufgebaut, er war eher pferde- und reiterfreundlich.“ Über die natürliche Bewässerung des Platzes hatte sich auch er gefreut. Es war das erste Turnier auf Gut Sedlhof, bei dem er für die Hindernisse zuständig war, Herzog kann sich aber eine weitere Zusammenarbeit gut vorstellen.

 

Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/sport/Wetter-extrem-fuer-Pferd-und-Reiter-id34408122.html

 

 

 

Kühbacher Turniertage – Schwäbische Ponymeisterschaft – 5.6. – 7.6.2015

 

Artikel aus den Aichacher Nachrichten / Augsburger Allgemeine

 

Die Stiefel polieren und die Mähne flechten

Bei den Kühbacher Turniertagen dreht sich alles um den Pferdesport. Veranstalterin Barbara Huber freut sich über zahlreiche Teilnehmer.
Von Nina Probst

 

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Am ersten Juniwochenende finden auf Gut Sedlhof in Kühbach-Großhausen die Schwäbischen
Ponymeisterschaften statt. Schon am Freitag haben junge Reiter gezeigt, was sie und ihre
Pferde drauf haben. Foto: Nina Probst

Geschniegelt und gestriegelt warten die Pferde auf den Beginn ihrer Prüfung. Die Reiter gehen in Gedanken die Anforderungen durch und kontrollieren Sattel und Zaum. So oder ähnlich wird es an zwei Wochenenden vielen Teilnehmern bei den Turniertagen in Großhausen (Gemeinde Kühbach) gehen. Auf Gut Sedlhof wird es an diesen Tagen für alle Pferdebegeisterten verschiedene Prüfungen in Dressur und Springen zu sehen geben.

Mit dem Wetter haben Veranstalter und Teilnehmer großes Glück: Der erste Turniertag am Freitag war begleitet von viel Sonnenschein und auch in den kommenden Tagen soll es schön werden. Barbara Huber ist Vorsitzende der Reit- und Turniergemeinschaft Holzburg (RuTG) und Hauptveranstalterin des Turniers. Sie sagt: „Ich freue mich auf gute Stimmung an den kommenden Turniertagen.“ Sie und ihre Helfer stehen ab 6 Uhr morgens auf dem Platz, um einen reibungslosen Ablauf des Wettbewerbs zu gewährleisten. Die hohe Teilnehmerzahl freut Huber: „Wir sind dabei wirklich an unsere Kapazitäten gegangen.“ Der Erlös des Turniers trage das Gut durch das ganze Jahr, so Huber. „Damit wird zum Beispiel ermöglicht, dass wir neue Schulpferde kaufen“, sagt die Vereinsvorsitzende.

An diesem Wochenende liegt der Fokus auf den schwäbischen Ponymeisterschaften. Sylvia Maier ist Ponybeauftragte in Schwaben. Sie und ihr Team haben die Meisterschaften für Reiter bis 16 Jahren organisiert. Außerdem richten sie zum ersten Mal die „Varta-Tour“ aus, die Dressur und Springen der Klasse L beinhaltet. Maier erklärt: „Die Jugendlichen können hier Erfahrungen für Bayerische und Süddeutsche Turniere sammeln.“ Für viele junge Reiter ist ein solches Turnier der Einstieg in die Reiterwelt. Die Ponymeisterschaften zählen zu einem von vier Qualifikationsturnieren des Schwäbischen Ponypreises. Im August wird in Thierhaupten das Finale stattfinden. Barbara Huber befürwortet die Zusammenarbeit mit den Ponybeauftragten und weiß: „Viele der Kinder wachsen gerade erst in den Sport hinein und das soll hier gewürdigt werden.“ Favoriten zu nennen fällt Organisatorin Sylvia Maier schwer, denn im Pferdesport spielen viele Faktoren eine Rolle: „Es gibt Kinder, die immer im vorderen Feld dabei sind. Aber bei einem Sport mit Tieren kann man nie sagen, wer gewinnen wird.“ Auch vom Gut Sedlhof werden einige Teilnehmer an den Start gehen. Barbara Huber erzählt: „Von unseren Leuten wird in jedem Bereich jemand dabei sein.“ So auch die 18-jährige Anika Thurner aus Inchenhofen (Gemeinde Pöttmes). Sie geht mit ihrer Reitbeteiligung „Laola“ in Springen und Dressur der Klassen E und A an den Start. Anika und Laola haben dreimal die Woche trainiert und die 18-Jährige vertraut ihrer tierischen Partnerin: „Laola macht immer alles brav mit – auch wenn ihr Springen lieber ist.“ In den Spring- und Dressurprüfungen an diesem Wochenende können sich die Junioren für den Nürnberger Burgpokal qualifizieren.

Gewitter und Regen schaden dem Zustand der Plätze

Am kommenden Wochenende wird auf dem Gut gesprungen – bis Klasse M*. Huber spricht von einem gemischten Teilnehmerfeld: „Teilweise gehen Profis an den Start und es werden auch einige junge Pferde dabei sein.“ Die Jungpferdeprüfungen werden vornehmlich am kommenden Freitag stattfinden. Die Veranstalterin hofft auch weiterhin auf gutes Wetter – nicht nur für die Teilnehmer, auch wegen der Turnierplätze. „Wir haben das Feedback bekommen, dass unsere Plätze in wirklich tollem Zustand sind“, sagt Huber. Gewitter und Regen würden die Qualität beeinträchtigen.

 

Das sollten Reitsport-Fans nicht verpassen

Zunächst stehen die Schwäbischen Ponymeisterschaften an.

Samstag, 6. Juni Um 8.30 Uhr starten die Ponyreiter zur Dressurprüfung. Am Nachmittag findet die Pferdedressur der Klassen A* und L* statt.

Sonntag, 7. Juni Ab 8 Uhr finden die Springprüfungen der Ponyreiter statt. Um 13 Uhr ist die Siegerehrung der schwäbischen Ponymeisterschaften. Am Nachmittag springen die Reiter der Klassen E und A.

Ein Wochenende später findet das Springturnier statt.

Freitag, 12. Juni Ab 11 Uhr gehen die Reiter über Springprüfungen der Klassen A* und L an den Start. Samstag, 13. Juni Ab 15.30 Uhr findet das Springen der Klasse M* statt.

Sonntag, 14. Juni Am letzten Turniertag sind ab 8 Uhr Springprüfungen der Klassen A* und L. Im Anschluss um 16 Uhr ist die Springprüfung der Klasse M*

 

Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/sport/Die-Stiefel-polieren-und-die-Maehne-flechten-id34311812.html

 

 

 

Artikel aus der Aichacher Zeitung

 

Kühbacher Turniertage: Das Pony weist den Weg

Großhausen – Am Sonntagmittag kurz nach eins hielten alle am Parcours der RuTG Holzburg auf Gut Sedlhof den Atem an. Als ihr Pony Valentino in der Stilprüfung der Klasse L an einem Oxer verweigerte, ging Teresa Merk durch den abrupt gebremsten Schwung aus dem Sattel, fiel mit der Hüfte auf den hölzernen Fuß des Hindernisses und blieb regungslos liegen. Besorgte Betreuer und Sanitäter kümmerten sich sofort um das Mädchen. Nach einer Viertelstunde Erstversorgung fuhr der Krankenwagen Teresa Merk ins Aichacher Hospital. Von dort gab ihr Vater eine Stunde später Entwarnung; die Blessur sei zum Glück nicht so schlimm.

 

Die zu den Kühbacher Turniertagen gekommenen Pferdesportfreunde atmeten erleichtert auf. Es hätte gerade noch gefehlt, wenn die vielgelobte Veranstaltung, die am nächsten Wochenende fortgesetzt wird, durch eine schlimme Verletzung getrübt worden wäre. Der oberste Podestplatz der schwäbischen Ponymeisterschaft im Springen der Klasse A** blieb bei der Siegerehrung allerdings leer. Denn Teresa Graf (RFV Altusried) hatte diese Konkurrenz unangefochten vor Hannah Wieser (SV Holzheim) auf Cuba Libre und Tim Honold (RFV Memmingen) auf Penny Lane gewonnen.
Im vergangenen Jahr machte der Bezirk mit seiner Ponymeisterschaft erstmals Station im Kühbacher Ortsteil. “Und weil wir vom Veranstalter sowie der angenehmen und kinderfreundlichen Atmosphäre so begeistert waren, haben wir uns entschlossen, gleich wieder hierher zu gehen”, sagt die Langerringerin Sylvia Maier, Pony-Beauftragte in Schwaben. “Die RuTG ist sehr bemüht, macht gute Nachwuchsarbeit und das Beste aus ihrer Anlage”, ergänzt Sylvia Maiers Gatte Jakob, Trainer der schwäbischen Pony-Springreiter.

Der Pferdesport hat es nicht leicht in dieser Zeit. “Die Mitglieder in den Vereinen werden immer weniger, weil der Fußball alles erdrückt”, klagt Jakob Maier. Heute gehört die Reiterei zu jenen Sportarten, die praktisch nur noch bei Olympischen Spielen im Fernsehen präsent ist. “Früher hatte der Pferdesport einen ganz anderen Stellenwert”, betont Jakob Maier, “inzwischen ist er vielen zeitlich wie auch finanziell auch zu aufwändig geworden.” Die Maiers nehmen die Mühen gerne auf sich. Bis zu drei Wochenenden im Monat sind sie mit ihren drei springreitenden Kindern unterwegs, in ihrem Stall in Langerringen stehen acht Pferde und Ponys.

Die RuTG Holzburg blieb von diesem Negativtrend unberührt. 527 Starts hatten die 23 Prüfungen des ersten Wochenendes der Kühbacher Turniertage, die ganz im Zeichen der Dressur und der Ponys standen. “Damit können wir sehr zufrieden sein”, sagte die 2. RuTG-Vorsitzende Petra Jakob.
“Die Zukunft unseres Sports sind die Ponyreiter”, stellt Jakob Maier klar. Im schwäbischen Pony-Team, für das sich auch Dressur-Olympiasiegerin Ulla Salzgeber (Bad Wörishofen) und A-Kader-Springreiter Philipp Weishaupt (Jettingen) einsetzen, wird der Nachwuchs intensiv gefördert. “Kinder sind unsere Zukunft”, lautet das Motto des Teams, das auf einige Sponsoren zählen kann.
So lange sie nicht älter als 16 Jahre alt sind, dürfen junge Reiter auf Ponys (Widerristhöhe 1,48 Meter) Meisterschaften bestreiten. Danach müssen sie sich ihre Titelmeriten auf Großpferden verdienen. Die schwäbische Ponymeisterschaft in Großhausen wurde in den Kategorien A* (früh am Sonntagmorgen mit Stilwertung und Stechen) und A** (mittags mit Fehler-/Zeitprüfung über acht Hindernissen mit neun bis zu 1,10 Meter hohen Sprüngen) absolviert. Die eher niedrige Stufe A werde gewählt, um einem größeren Feld die Teilnahme zu ermöglichen, erklärt Jakob Maier. Bei der “Bayerischen” sei die Klasse L mit bis zu 1,20 Meter hohen Hindernissen angesagt, bei der “Deutschen” die Klasse M (1,30 Meter).

Damit die Jugendlichen Erfahrung für höhere Weihen sammlen können, werden bei Ponyturnieren auch Prüfungen auf Großpferden ausgeschrieben, am Sonntag auf Gut Sedlhof in Form des Nürnberger Burgpokals. Neun Hindernisse mit zehn Sprüngen waren zu überwinden, darunter der “Liverpool”, ein überbauter künstlicher Wassergraben. Den Sieg sicherte sich Teresa Schedel (Holzgünz) vor Teresa Merk (Altusried). Die L-Springen auf Großpferd oder Pony waren durchaus anspruchsvoll. Das war nicht zuletzt dem häufigen Ungehorsam der Rösser zu entnehmen.
Am Samstag waren die Dressurkonkurrenzen über die Bühne gegangen. In der A-Dressur behauptete sich Helene Hehle (RFG Oberreute) auf Crown Bright Star, die aus Oberstaufen die weiteste Anreise (185 Kilometer) hatte.

Dr. Max Stechele, Vorsitzender der Reit- und Fahrvereine Schwabens, pries im Rahmen der Siegerehrung die RuTG Holzburg sowie Sylvia Maier und ihren Stellvertreter Robert Schedel für die vorbildliche Abwicklung der Meisterschaft. RuTG-Chefin Barbara Huber bedankte sich im Gegenzug, dass der Verband wieder den Weg “an den Rand Schwabens” gefunden habe. Wenn es nach Sylvia Maier geht, war es nicht das letzte Mal. “Uns gefällt es hier so gut, ich glaube, wir kommen nächstes Jahr wieder”, meinte sie.

Am nächsten Wochenende (Freitag bis Sonntag) geht es auf Gut Sedlhof nur ums Springreiten. Höhepunkt ist am Sonntag ein Springen der Klasse M* mit Siegerrunde. In den L-Springen geht’s für Ross und Reiter über den “Liverpool”.
Von Heribert Oberhauser

 

Quelle: Aichacher Zeitung

http://www.aichacher-zeitung.de/vorort/lokalsport/reitsport/art12687,104358

 

April 2015

 

Sedlhof Kids meistern erfolgreich das Reitabzeichen 10

9 Mädels haben am zweiten Aprilwochenende erfolgreich das Reitabzeichen 10 auf Gut Sedlhof abgelegt.

Anbei zwei Artikel, erschienen in den Aichacher Nachrichten und in der Aichacher Zeitung (zum Vergrößern bitte anklicken):

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März 2015

 

Franz Fay feiert 80. Geburtstag

Von Ingrid Hartel (erschienen in den Aichacher Nachrichten)

 

Copy-20of-20Schleifenpony-FerrySieben goldene Schleifen hat Franz „Ferry“ Fay bei der Feier zu seinem 80. Geburtstag im Reiterstüberl auf Gut Sedlhof in Großhausen (Kühbach) erhalten. Gratulantin Andrea Schmidberger überreichte ihm für jede bestandene Vereinsprüfung eine Schleife und setzte ihn damit sieben Mal mit seiner Startnummer 19-2-35 auf den ersten Platz, unter anderem für seine Verdienste als Gründungs- und Vorstandsmitglied der RuTG Holzburg. Doch zuvor hatten sich auch die jetzigen Mitglieder der RuTG etwas einfallen lassen. So hatte sein Sohn Raymond Fay sich mit seiner Tochter Carolin und sechs weiteren Reitern bereit erklärt, eine Quadrille einzustudieren. Die Reitaufführung sollte zeigen, wie zu Ferrys Zeiten sonntags immer zur Musik geritten wurde. Mit einer Mischung aus Reitermärschen, Westernmusik und Klassikern der Pianomusik, wie „Pine Apple Rag“ von Scott Joplin, setzte Raymond Fay die Quadrille in Szene, wobei die Reiter paarweise oder hintereinander verschiedene Figuren nach seinen Kommandos ritten.

Anschließend feierte Fay Senior mit den Reitern, Freunden, Verwandten und Ehemaligen der RuTG im Reiterstüberl. Dort zeigte Schmidberger in einem Rückblick auf, was Ferry seit dem achtstündigen Umzug der RuTG 1972 von Holzburg nach Großhausen, damals mit allen Pferden sowie Sack und Pack, für den Verein auf die Beine gestellt hat. (rei)

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Juni 2014

Großhauser Turniertage 27. – 29. Juni 2014

 

Aichacher Zeitung:

Optimale Bedingungen trotz Regens

Großhausen (rei) 420 Reiter in 14 Prüfungen waren am vergangenen Wochenende auf dem großen Springturnier der RuTG Holzburg in Großhausen am Sedlhof am Start, darunter vier Prüfungen der Klasse M. „Hier herrschen optimale Bedingungen, die woanders bei einem solchen Landregen nicht immer zu finden sind“, resümierte Parcourschef und selbst Springreiter Georg Schweiger am Sonntagnachmittag.

Turnier 29.6.2014Hatten die Sedlhofer am Freitag und Samstag noch gutes Wetter, so regnete es sich am Sonntag ein. „Bei einem Outdoorsport wie unserem muss man einfach mit Regen leben“, so Schweiger weiter. Zumal der Verein sich hoch motiviert präsentierte. „Besonders ist hier Silvia Christl mit ihrem Gastroteam zu erwähnen“, so die Vorsitzende des Vereins, Barbara Huber. Auch Kerstin Graf aus Münstmünster, deren 17-jährige Tochter Katharina Graf mit ihrem Pferd Zeit Calica im L-Springen den fünften Platz erritt, bemerkte: „Dieses Turnier ist einfach eines, auf das man gerne fährt. Man kann stets jeden fragen und bekommt immer eine freundliche Auskunft und Hilfe, wenn man etwas benötigt.“

 

Eine hohe Qualitätsdichte von Reitern aus ganz Schwaben und Oberbayern fand am Wochenende den Weg nach Großhausen. Darunter auch international erfolgreiche Reiter wie beispielsweise Sandra Viehweg oder Profisportler wie Richard Gardner, Björn Blödl oder Werner Ehinger, die solche Turniere gerne nutzen, um ihre Nachwuchspferde vorzustellen. Letzterer erwies sich als erfolgreichster Springteilnehmer nach Punkten. So konnte er in sechs Prüfungen, sechs Platzierungen aufweisen.

Erfolgreichste Teilnehmerin des gastgebenden Vereines war Tamara Schweiger mit vier Platzierung in vier verschiedenen Prüfungen und zwei Pferden. Davon konnte sie das Punktespringen Klasse A** sowie die Stilspringprüfung Klasse A** für sich entscheiden und die gelbe Schleife an ihr Pferd Laola 5 stecken lassen. „Das hohe Niveau hat man vor allem am Samstag bei den Wertnoten gesehen“, so Richterin Silke Walther.

Ein gesellschaftliches Highlight am Samstag war sicherlich das bei Flutlicht abgehaltene Glücksspringen am Abend, bei dem ein Team aus einem Springreiter und seinem Helfer an den Start gingen. „An die Zitzen, fertig, los!“, hieß es hier für die Teilnehmer. Während der Reiter einen A-Parcours mit seinem Pferd in einer vorgegebenen Zeit bewältigen musste, saß sein Helfer an einer Kuhattrappe und musste diese so schnell wie möglich melken. Das Ergebnis aus den gesprungenen Hindernissen sowie der Milliliterangabe des gemolkenen Wassers ergab hier die Gesamtwertung. Hier ließ es sich Hausherr Johannes Weiss nicht nehmen zusammen mit Heide Höger auf ihrem Pferd Rebellin B an den Start zu gehen und belegten mit vollem Einsatz den zweiten Platz. Fast genauso schnell wie die Melker an den Zitzen zogen, flogen die Reiter über die Hindernisse. Am Ende entschied Ramona Weigert auf ihrem Pferd Halloween 23 und ihrem Papa als Melker das Glücksspringen für sich.

Gayle Mc Donnell (RZG Schönau) und Julia Remmele (RV Offingen) holten sich am Sonntagnachmittag beim M-Springen jeweils den Geldpreis des Landkreises Aichach-Friedberg.

Großhauser Turniertage 20. – 22. Juni 2014 

 

Aichacher Nachrichten:

REITTURNIER

Erfolgreicher Nachwuchs im Parcours

Auf Gut Sedlhof haben am Wochenende fast 300 Starter bei den schwäbischen Ponymeisterschaften und der Qualifikation zum Nürnberger Burgpokal ihr Können gezeigt Von Philipp Schröders

1Die junge Reiterin jagt im vollen Galopp auf die Hindernisse zu. Ihre langen braunen Haare hat Julia Maier zu einem Zopf gebunden, der genauso wie ihr Pony Everybody’s Sunshine abhebt, wenn sie zum Sprung ansetzt. Mehrere Richter sitzen, geschützt vor der Sonne, unter einem Holzstand und beobachten die Prüfung. Maier legt mit ihrem Pony ein beachtliches Tempo vor. Doch dann nimmt das Paar eine Stange mit. Bei der Pony-Stilspringprüfung Klasse A mit Stechen (ein Stern) landet Maier nur auf dem vierten Platz. Sie ist zwar schneller als die erstplatzierte Rica Osselmann, doch die leistet sich keinen Fehler.

Barbara Huber steht neben der Reitanlage auf Gut Sedlhof. Die Vorsitzende der Reit- und Turniergemeinschaft Holzburg ist stolz, dass ihr Verein an diesem Wochenende gleich zwei namhafte Veranstaltungen im Jugendbereich austrägt. Im Kühbacher Ortsteil Großhausen finden die schwäbische Ponymeisterschaft und gleichzeitig die Qualifikation für den Nürnberger Burgpokal der bayerischen Junioren statt.

Die 1992 gegründete Turnierserie der Dressurreiter gilt im Bereich der Nachwuchsförderung als Bedeutendste dieser Art weltweit. In Bayerisch-Schwaben sammeln die Reiter bei mehreren Turnieren, unter anderem in Kühbach, Punkte. Die 15 besten treten im September beim Regionalfinale in Marktoberdorf an, davon qualifizieren sich zwei für den Burg-Pokal in Nürnberg.

In Kühbach sind an diesem Wochenende fast 300 Reiter am Start. Weil manche an mehren Prüfungen teilnehmen, verzeichnen Hubers Mitarbeiter seit Freitag über 700 Nennungen. Während an dem Sonntag vor allem Springprüfungen auf dem Programm stehen, dreht sich am Freitag und Samstag alles um die Dressur.

Sylvia Maier, die Ponybeauftragte des Verbands der Reit- und Fahrvereine Schwaben, ist von den guten Leistungen der Teilnehmer begeistert. Die jüngste Reiterin an dem Wochenende ist 14 Jahre alt. An manchen Prüfungen dürfen aber auch bis zu 18-Jährige teilnehmen. „Wir haben hier vom Niveau her die besten, die wir in ganz Schwaben in dieser Altersklasse haben“, sagt Maier.

Ob Teilnehmer später den Sprung in den Profibereich schaffen, ist laut der Ponybeauftragten schwer einzuschätzen. „Das ist aber auch nicht das Ziel hier.“ Ihr sei es wichtiger, dass die Jugendlichen beim sportlichen Wettkampf ihrem Hobby nachgehen. Huber vom Gut Sedlhof sagt allerdings, dass bei solchen Turnieren durchaus Voraussetzungen für die Zukunft geschaffen werden. Viele Prüfungen seien sehr anspruchsvoll, zum Beispiel die Stilspringprüfung in der Klasse L am Sonntagmorgen. Dabei müssen die Ponys bis zu 1,25 Meter hohe Hürden überwinden.

Darin, dass das Turnier und die Qualifikation zum ersten Mal auf Gut Sedlhof stattfinden, sieht die Vorsitzende des Ausrichtervereins eine Bestätigung der Arbeit der Mitglieder. „Wir sind ein verhältnismäßig kleiner, ein ländlicher Verein“, sagt sie. Vor drei Jahren ist östlich der Ortsverbindungsstraße von Großhausen nach Walchshofen ein neuer Platz gebaut worden. Zudem habe der Verein Geld in neue Hindernisse gesteckt.

Zuschauer kommen aus ganz Schwaben

Um den reibungslosen Ablauf zu garantieren, sind an dem Wochenende rund 50 Mitglieder im Einsatz. Zuschauer kommen aus ganz Schwaben. „Viele haben gesagt, dass sie nicht wussten, dass es hier draußen so eine tolle Anlage gibt“, sagt Huber. Am kommenden Wochenende findet dann auf der Reitanlage bereits das nächste Springturnier statt. Dabei sind auch Profis am Start.

 

Aichacher Zeitung:

RuTG-Turniere auf hohem Niveau

Großhausen – Gut Sedlhof stand am Wochenende wieder im MIttelpunkt der Pferdesportfreunde. Die RuTG Holzburg veranstaltete ihre traditionellen Turniertage. Im Fokus diesmal: die schwäbische Pony-Meisterschaft und die Qualifikation für den Nürnberger Burgpokal der bayerischen Junioren.

2Die frisch vermählte Barbara Huber, vormals Leithner, Vorsitzende der Reit- und Turniergemeinschaft Holzburg, ist stolz, dass ihr Verein diese beiden namhaften Veranstaltungen im Nachwuchsbereich ausrichten durfte. Schließlich hat die RuTG vor drei Jahren an der Ortsverbindungsstraße von Großhausen nach Walchshofen einen neuen Platz gebaut und dafür auch neue Hindernisse angeschafft. Diese Investitionen sollen sich im Laufe der Zeit amortisieren. Der neue Parcours sei aber auch dringend notwendig gewesen, sagt Huber, „sonst wären wir untergegangen“. Besitzer von teuren Pferden – am Wochenende waren Ponys mit einem Wert von 50 000 Euro am Start – wählten ihre Wettbewerbe sehr akribisch aus.

 

300 Reiter und 700 Nennungen wie an diesem ersten Turnierwochenende sind für die RuTG nichts Außergewöhnliches. Allerdings sei die Qualität von Ross und Reiter diesmal höher einzuschätzen gewesen, erklärt Barbara Huber.

Der Nürnberger Burgpokal, wahlweise als Dressur oder Springen zu absolvieren, gilt seit seiner Gründung 1992 im Bereich der Nachwuchsförderung als eine der bedeutendsten Konkurrenzen überhaupt.

Bei den Ponyreitern (14 bis 18 Jahre alt) war auf Gut Sedlhof die komplette schwäbische Elite unterwegs. Die Prüfungen, sagt Barbara Huber, seien sehr anspruchsvoll gewesen. So mussten die Ponys in der Stilspringprüfung der Klasse L am Sonntagmorgen bis zu 1,25 Meter hohe Hürden überwinden.

Gehörte das erste Wochenende vornehmlich den Jugendlichen und Junioren (Dressur und Pony), so sind am zweiten (27. bis 29. Juni) die erwachsenen Springreiter an der Reihe. Sogar Profis haben sich angekündigt, die die Wettbewerbe auf ein noch höheres Niveau heben werden. Höhepunkt ist am Sonntag ab 14.30 Uhr ein Springen der Klasse M*, das als Großer Preis des Landkreises Aichach-Friedberg firmiert.

 

Oktober 2012

Dressurturnier

 

 

 


September 2012

Schwäbische Meisterschaft Vierkampf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

August 2012

Ferienreitkurs/Ferienprogramm/Zwergerlkurs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Juli 2012

Springturnier der Klasse E-M*

Zeitungsartikel Springturnier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

APRIL 2012

Trainingsspringen und Jahreshauptversammlung mit Ehrungen

                             

 

 

MÄRZ 2012

Dressurlehrgang mit Barbara Schubert

Großhausen (rei) Ein Hauch von Grand Prix Luft wehte am Wochenende in der Halle der RutG Holzburg auf Gut Sedlhof in Großhausen. Dort unterrichtete Barbara Schubert, Trägerin des goldenen Reitabzeichens und siegreiche Reiterin bis Grand Prix, 12 Reiterinnen aus drei Reitvereinen des Landkreises in der Kunst des Dressurreitens. Eingeladen dazu hatte der Kreisreiterverband Aichach-Friedberg, der diesen Lehrgang auch subventionierte.  Vorsitzender Richard Strauss war selbst beide Tage vor Ort und brachte zwei Reiterinnen aus Hof Hegnenberg mit. „Ich bin hochbegeistert von meinen Reitschülern, die alle schon auf einem hohen Niveau reiten, Offenheit mitbringen etwas aufzunehmen  und die alle ganz tolle Pferde dabei haben, mit denen man richtige etwas machen kann“, lobte die 44-jährige Profireiterin  ihre Eleven. Und auch die Schüler zeigten sich nach dem Lehrgang  äußerst zufrieden. „Die zwei Tage waren für mich super lehrreich und ein guter Wegweiser!“, äußerte sich beispielsweise Christine Wintermayr, die vom Reitverein der SG Mauerbach an dem Kurs teilnahm. „Einige Teilnehmer haben schon gesagt, dass es von Samstag auf Sonntag die ganze Nacht bei ihnen im Kopf gerattert hat, um das Gehörte und Erlebte zu verarbeiten“, ergänzte erste Vorsitzende der RUTG Holzburg, Barbara Leithner. Dass alle Teilnehmer höchst konzentriert bei der Sache waren, konnte die Grand-Prix-Reiterin nur bestätigen: „ Ich kann nur versuchen, von dem was ich gelernt habe, ein Stück mitzugeben und Impulse zu setzen, aber es ist erstaunlich, wie man bei einem Pferd von einem auf den anderen Tag etwas ändern kann und zu sehen, dass sich die Reiter auch mit meiner Methode zu unterrichten wohl fühlen.“  Vielleicht kam nicht nur der kompetente Unterricht gut bei den Schülern an, sondern auch die sympathische Art der Juristin, schließlich wurden noch vor Ende des Lehrganges Anfragen an den Vorsitzenden des KRV gestellt, wann denn wieder ein Lehrgang mit Barbara Schubert statt fände.

Foto ( von links nach rechts): Erste Vorsitzender der RUTG Holzburg Barbara Leithner, Christine Wintermayr auf Nova, Leiterin des Dressurlehrganges Barbara Schubert, Martina Wünsch auf Pepita und Vorsitzender des Kreisreiterverbandes, Richard Strauss.